Feuerwehr 112
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Feuerwehr 112

Geschichte

 

Eine kleine Geschichte von Feuerwehr 112.

Diese Geschichte ist spontan entstanden und basiert nicht auf einer wahren Gegebenheit.

Es ist meine erste und wahrscheinlich auch einzige Geschichte. Über Kommentare wie ihr sie findet, würde ich mich sehr freuen.

Und nun, viel Spaß beim lesen…

 

12.1.1987… Der kleine Hannes erblickt das Licht der Welt. Seine Eltern Paul und Franziska sind ganz stolz  auf ihren Jungen. Heulend und voller Lebensfreude liegt er in den Armen von Franziska… Da die Geburt unkompliziert war, durfte die kleine Familie schon 3 Wochen später das Krankenhaus verlassen.

Paul, seit 10 Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr in seinem Dorf, präsentierte stolz seinen Neuankömmling den Kammerraden. Auch Franziska lebt mit Paul die Feuerwehr. Bei jeder Feier ist Sie aktiv dabei, packt Kuchen und hilft mit. Paul ist stolz so eine Frau zu haben. „Paul, heute bitte nicht so lange, ich muss noch Saugen!“, sagte Franziska zu ihrem Mann. „Och man, wir wollten noch ein Bier auf unseren Sohn trinken, bleib doch bitte dabei.“, antwortete er. „Nein! Heute Nicht!“, mit diesen Worten verlies die das Feuerwehrhaus. Hannes blieb bei seinem Dad. Auf einmal, der Piepser pfeift. Verkehrsunfall, lautet das Einsatzstichwort. Paul drückte Jonas (Sohn des Kommandanten) Hannes in die Hand und fuhr mit auf Einsatz. „Na super“, sagte Jonas zu sich „Jetzt steh ich da, mit dem Scheißer in die Hand.“ Jonas nahm das Telefon und wählte die Nummer von Franziska. Natürlich war Franziska stink sauer auf Paul, fuhr zur Wache und holte ihren Sohn. Gegen 22.00Uhr kam Paul vom Einsatz heim. „Was soll der Kack? Deinen Sohn einem Fremden in die Hand drücken? Was fällt dir ein?!“, fragte Franzi sauer. „Wir hatten einen Einsatz, was wollte ich machen?“, kam von Paul. „Ähm, daheim bleiben?“, fragte Sie. „Schatz, du kennst mich. Ich kann nicht von einem Einsatz daheim bleiben.“, antwortete er unterdrückt. „Spar, die das. Lass mich in Ruhe!“, kam von Franzi und sie verließ den Raum. Paul setzte sich bedrückt aufs Sofa und schaute noch die Abendschau. „2.00Uhr, jetzt müsste sie schlafen, ich hab heute kein Bock mehr auf Streit“, sagte sich Paul und ging ins Bett. Sie schlief. Paul legte sich daneben und schlief ein…

>10 Jahre später…

Hannes ist 10 Jahre alt und hat mehr Zeit bei der Feuerwehr als im Laufstall verbracht. Jeden zweiten Samstag war er dabei und auch bei keiner Übung fehlte er. Er schaute einfach überall seinem Dad zu. Sein Dad war sein großer Held…

15.10.1997, Feueralarm! Hannes wusste auch was er in so einer Situation zutun hat. Sein Job war es dann die Tore zu schließen und seine Mutter anruft damit Sie Ihn von der Wache abholt. Auch an diesem Tag tat er das. Er schloss die Tore und rief seine Mutter an, sie holte Ihn  und beide saßen daheim und warteten auf Paul. „Mama, wann kommt Papa? Ich will wissen was los war!“, sagte Hannes zu seiner Mutter. „Ich weiß es nicht.“, antwortete Franzi. 10Stunden Einsatz und immer noch kein Anruf von Paul. Franzi versuchte Paul anzurufen. Hannes sagte: „Mama, Daddys Handy liegt im Spind, brauchst nicht anrufen.“ Franzi machte sich sorgen…

1 Tag auf Einsatz. Einen ganzen Tag ohne Ihn und er meldet sich einfach nicht… Franzi schaltete den Fernseher ein, nahm Hannes und setzte sich davor. Auf RTL kamen gerade die Nachrichten. –Großbrand auf einem Bauernhof! 20 Tiere tot. 2 Personen werden immer noch vermisst, darunter auch ein Feuerwehrmann- Kam es in den Nachrichten. Franzi blieb das Herz stehen. Sie stieg auf meinte zu Hannes sie gehe spazieren und ging raus. Sie dachte nur noch an die Durchsage in den Nachrichten. „Hoffentlich ist es nicht Paul… Er kann es nicht sein, er kann auf sich aufpassen…“, dachte sie sich. Sie ging wieder nachhause zu Hannes. Hannes fragte: „Was ist mit Papa? Wann kommt er?“ „Hannes, ich weiß es nicht….“, kam von Franzi. Plötzlich klingelt das Telefon. „Franzi? Bist du es? Ich bin´s, Tino. Ich muss dir was sagen… Paul ist seit 2Stunden im Haus vermisst. Er ging unter Atemschutz rein. Plötzlich Explodierte der Gastank vom Haus. Die zwei anderen vom Trupp kamen noch rechtzeitig raus. Paul ist abgerutscht und in den Keller gefallen. Wir sind noch nicht bis in den Keller gekommen, weil immer noch alles in Flammen steht. Wir machen was wir können. Das letzte was wir von ihm hörten war –Hilfe, ich bin in der Werkstatt- Danach funkte er nicht mehr zurück, wir machen was wir können!“ Franzi schmiss den Hörer nahm Hannes und setzte sich ins Auto. Sie fuhr zum Einsatzort. Absperrung durch die Wehr der nächsten Ortes. Sie wollten Franzi nicht durchlassen. „Da drin, mein Mann, er wird vermisst!“, sagte sie und ging aufs Gas, überfuhr 2 Verkehrsleitkegel und fuhr zum brennenden Haus. Wie es Tino am Telefon sagte, dass Haus brennt immer noch. Franzi stieg aus. „Tino? Tino?“, rief sie. „Ja? Hier bin ich?“, erwiderte eine verrauchte Stimme. „Was ist mit dir? Und wo ist Paul?“, fragte Franzi. „Mir geht’s gut, Paul, man hat immer noch nichts von ihm gehört.“, antwortete Tino. Franzi riss Tino das Funkgerät von der Weste. „Paul, hörst du mich, hier ist Franzi. Ich mach mir solche Sorgen, was ist mit dir?“, rief sie immer und immer wieder. Tino versuchte sie zu beruhigen. Erfolglos. Plötzlich, ein Rauschen im Funk. „Ich, ich bin in der Werkstatt im Keller… Bin abgerutscht und durch ein Loch im Boden gefallen. Durch die Fenster kann ich in die anderen Räume schauen, alles brennt lichterloh!“, konnte man hören. Tino nahm das Funkgerät und sagte: „Paul, wie sieht´s mit der Luft aus?“ „Leer“, kam von Paul. „Bleib ruhig, wir holen dich da raus.“, sagte Tino. „Vergesst es, die Decke biegt sich durch. Bis ihr gelöscht habt, ist sie unten. Schick keinen rein, dass Haus stürzt zusammen. Sag Franzi das ich sie liebe und sag Hannes aus ihm wird mal ein guter Feuerwehrmann!“, kam von Paul. „Paul! Wir holen dich! Halt durch“, schrie Tino. Keine Antwort. Franzi versuchte ins Haus zu rennen. 4 Feuerwehrleute mussten sich auf sie werfen um sie zu bändigen. Tino nahm sie und sie setzten sich ins Gras. „Franzi, es wird alles gut. Wenn was ist, ich bin für dich da!“, kam von Tino. „Weiß ich zu schätzen…“, Franzi stand auf und ging zu Hannes in den Wagen. „Mama, was ist mit Daddy?“, fragte Hannes. „Papa ist jetzt an einem besseren Ort. Er kommt nicht wieder.“, sagte Franzi unter Tränen…

1.6.2002. Hannes ist nun schon 15 Jahre alt. Er will nichts mehr von der Feuerwehr wissen. Die Flammen haben seinen Dad getötet. Er kommt auch nach 5 Jahren noch nicht damit klar… Nicht mal die besten Worte seiner Mutter brachten ihn zur Feuerwehr… Es ist 14.00Uhr und Hannes kam von der Schule heim. Das Telefon klingelte. „Hallo, hier ist Tino, kann ich Hannes sprechen?“, fragte Tino Franzi. „Ja, er ist gerade gekommen“, sagte Franzi. „Hannes, Tino ist am Telefon, er will dich sprechen. Komm mal her!“ Hannes sagte: „ja?“ „Ich weiß wie schlimm es für dich ist mit deinem Daddy, aber er hätte sich gefreut wenn du zur Feuerwehr kommst. Er meinte du würdest ein guter Feuerwehrmann werden.“, meinte Tino. „Ich weiß es nicht, es ist alles so kacke. Ich würde schon gerne. Aber, ich hab Angst das mir das gleiche passiert.“, kam von Hannes. Er legte auf… „Mama, ich will doch zur Feuerwehr!“, meinte Hannes zu seiner Mutter. Es war wieder der zweite Samstag im Monat. Perfekter Tag um zur Feuerwehr zu gehen. Hannes und Franzi setzten sich ins Auto und fuhren zur Ortswehr. Im Gemeinschaftsraum hingen 3 Bilder von Paul. Franzi kamen die Tränen. Plötzlich kam Tino in den Raum. Er fragte: „Hannes, hast du dir es doch überlegt? Kommst du zur Feuerwehr?“ „Ja! Ich komm dazu!“, antwortete er…

2011. Hannes ist nun seit 9 Jahren bei der Feuerwehr und ist 24 Jahre alt. Er hatte schon 2 schlimme Einsätze hinter sich gebracht. Einer erinnerte ihn sogar an seinen Dad…

Hannes war ein guter Feuerwehrmann wie es sein Dad sagte!

24.12.2012. Heiligabend. Hannes seine Freundin Susan, Franzi und ihr neuer Freund saßen gemeinsam am Esstisch als plötzlich Hannes Piepser piepst. –Feuer auf einem Bauernhof!- Lautete das Einsatzstichwort. Hannes sprang auf, setzte sich ins Auto und fuhr zu Wehr… Franzi sagte leise: „Bauernhof Feuer. Dabei ist sein Dad ums leben gekommen, ich hoffe ihm passiert nichts…“ Hannes setzte sich ins HLF und sie fuhren zum Einsatzort. Es war ein großer Bauernhof. Das Haus hatte dir Größe einer großen Halle. Es hatte Keller, EG, und 1 OG. Hannes bekam Angst. Bei so einem Feuer kam sein Dad ums Leben. Hannes setzte seinen Atemschutz auf. Er stieg aus. „Hannes, du und Tino, ihr geht rein! Los!“, sagte der Einsatzleiter. Hannes schnappte sich Halligantool und Schlauchkorb, Tino nahm Schlauchpaket, Axt und Hohlstrahlrohr. Der Wassertrupp setzte den Verteiler, Hannes und Tino schließen das erste Rohr an und rannten rein. Schon im Flur stand alles in Flammen. Hannes koppelte den Schlauch ab und schloss das Paket an. „Erstes Rohr, Wasser marsch!“, funkte Tino… Das Wasser kam. Hannes und Tino löschten das Feuer im Flur und gingen weiter vor. Sie standen vor dem Eingang in das Wohnzimmer. Die Holztür wölbte sich schon nach außen. „Vorsicht!“, brüllte Hannes. „Da drin ist es verdammt heiß!“ Tino kniete sich neber die Tür, Hannes daneben. Vorsichtig öffnete Tino die Tür. Stichflamme! Hannes hielte aufs Feuer und brachte die Flammen unter Kontrolle. Sie gingen ins Wohnzimmer. „Da liegt einer!“, schrie Hannes. Tino und Er gingen zur Person. „Hallo? Hallo? Hier ist die Feuerwehr, wie holen sie hier raus!“, sagten sie zum Verletzten. „Mei mei meiinnee Frraauu… ss ssie i iist oben…“, nuschelte der Mann. „Tino, du gehst mit dem Mann raus, ich suche die Frau.“, sagte Hannes. Tino schnappte den Mann und ging zum Ausgang. Hannes ging alleine weiter vor. Eine verschlossene Tür, dass muss das Bad sein! Dachte sich Hannes. Er nahm das Tool und schlug die Tür rein. Keiner drin. Hannes ging weiter, ins erste Obergeschoss. Er rief: „Hallo, hier ist die Feuerwehr, ist da wer?“ Keiner Antwortete. Hannes ging vorwärts. „Scheiße, die Decke biegt sich“, dachte er sich. „Ich muss mich beeilen!“ Hannes schrie nochmals: „Hier ist die Feuerwehr! Ist da wer?“ Eine helle Stimme rief: „hier, hier hinten. Hilfe…“ Hannes lies seinen Schlauch liegen und rannte nach hinten. Er ging zur Frau und fragte nach Verletzungen. Alles Ok, meinte sie. Er schnappte sie, setzte er die Rettungshaube auf und wollte nach draußen gehen. Plötzlich Explodiert etwas…. Er schupste die Frau die Treppe runter. Von draußen sah man nur noch Flammen aus den Fenstern lodern. Die Frau schaffte es nach draußen. Der Einsatzleiter funkte: „Angriffstrupp Führer von Einsatzleitung, bitte kommen!“ Keine Antwort. „Hier Einsatzleitung, Hannes hörst du mich?“ Ein Krachen im Funk. „Ich hab mir Bein und Arm gebrochen…, ich liege irgendwo im Keller.“ „Ich schick einen Trupp rein!“, antwortete der Einsatzleiter. Plötzlich Rauch aus dem Fenster, doch keiner Rauch vom Feuer, sondern weil irgendetwas eingestürzt ist. „Nein! Lass die Leute draußen, die Decke ist gerade runter gekommen. Die kommen nicht mehr voran…“, ich versuche mich zum Kellereingang zu bringen, schicke da bitte einen Trupp hin.“, klar, mach ich. „Franz, Tino, Peter, Timo! Ihr sucht den Kellereingang, geht rein und sucht Hannes. Los!“, schrie der Einsatzleiter. Die vier rannten los. 10 Minuten später… „Hier ist der Eingang!“, funkte einer der vier. „Wir gehen jetzt rein!“ Die vier schlugen die Tür rein und standen vor einem Trümmerhaufen. Nichts als runtergekommener Schutt. Sie versuchten durch zu kommen, doch keine Möglichkeit. Plötzlich hörten sie „Hallo? Ist da wer?“, sie antworteten: „Hier ist die Feuerwehr, wo sind sie?“ „Vergesst es, ich bins, der Hannes, hier ist kein Durchkommen.“ „Doch, wir packen das, wir holen dich raus!“, antworteten sie. Plötzlich, wieder ein Scheppern. „Der Rest der Decke kommt runter, ihr müsst raus, HAUT AB!“, schier Hannes… Das waren auch seine letzten Worte… Die vier rannten so schnell die konnten und rannten aus dem Haus. Sie sahen nur noch den Rest der Decke kommen. Der Einsatzleiter versuchte nochmal Hannes an zu funken. Vergebens.

…Daheim machte sich Franzi und Hannes Freundin Susan schon Gedanken. „Ich hoffe es ist nichts passiert“, sagte Susan. Franzi sagte nichts, sie hatte Tränen in den Augen. „Franzi, was ist los?“, fragte Susan. „Schau raus…“, antwortete Franzi weinend. Der rote Feuerwehrwagen stand vor der Tür. Beide wussten was das heißt. Hannes ist tot… Es klingelte. Die beiden gingen zu Tür, öffneten diese. Tino und Tobi, der Einsatzleiter, standen vor der Tür. Franzi viel Tino um den Hals. „Nicht noch mein Kind…“, sagte sie weinend zu Tino. „Wir haben alles versucht…“, sagte Tobi. „Ich weiß, Ich weiß…“, antwortete Susan. Auch sie weinte…

Tobi und Tino verließen wieder das Haus und Susan und Franzi gingen rein. „Weist du Susan, Hannes Dad verlor ich auch durch so einen Einsatz. Es war damals auch einen Bauernhof und er brach durch den Boden. Er stürzte in die tiefe und konnte nicht mehr geholt werden…“, sagte Franzi. Sie vielen sich in die Arme. Weinend. Das leben muss weiter gehen. Franzi hilft immer noch bei der Feuerwehr und Susan ist als erste Feuerwehrfrau der Wehr bei getreten. Keiner hat diese schwere Unfälle nie verkraftet. Die Zeit heilt keine Wunden, man lernt nur mit dem Schmerz zu leben…




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